Microsoft zu LibreOffice & Co.
Wir kochen endlich unsere eigene Suppe, auch, wenn es um Textverarbeitung, Tabellen oder Präsentationen geht: Denn bei Microsoft sind wir in einem geschlossenen System gefangen, das oft nur mit Abonnement und Cloudzwang (Datenabfluss- und Missbrauchsgefahr!) zugänglich ist. Wenn Du Deine Texte künftig ohne Cloud und Preisgabe persönlicher Daten schreiben möchtest, kannst Du zu freien Office-Paketen wechseln.
Zubereitungszeit
30 Minuten
Schwierigkeit
Anfänger
Zutaten
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1 Prise Vertrauen in Open Source - für Transparenz und Kontrolle über die eigenen Inhalte.
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Nach Geschmack - Deine Dokumente im neuen (.odt) oder alten Microsoft-Format (.docx, .xlsx oder .pptx, siehe unten).
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Die passende Basis wählen: Entscheide Dich für eine der folgenden Alternativen: LibreOffice ist die erste Wahl für Unabhängigkeit! Das Programm wird von der Open Source-Community gepflegt, ist uneingeschränkt kostenlos und läuft auf Windows, macOS und Linux. Collabora Online & Collabora Office ist ideal, wenn du Teamarbeit im Browser brauchst. Es nutzt den Kern von LibreOffice und kann auf eigenen Servern (z. B. mit Nextcloud) betrieben werden. SoftMaker Office ist die professionelle Lösung aus Deutschland (Nürnberg). Es bietet eine hervorragende Microsoft-artige Oberfläche und hohen Datenschutz – gegen geringe monatliche Bezahlung per Abo. Keine Empfehlung geben wir derzeit für OnlyOffice - nach dem russischen Angriff auf die Ukraine gelten Sanktionen gegen das mit Russland verbundene Unternehmen.
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Anrichten & Umgewöhnen: Lade dein Paket von der Herstellerseite herunter und installiere es auf Deinem Rechner. Die Alternativen können Microsoft-Formate lesen und schreiben.
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Abschmecken: Plane etwas Zeit ein, weil sich Details und Arbeitsabläufe von Word oder Excel unterscheiden können. Willst Du Dokumente gleichzeitig mit anderen bearbeiten, brauchst Du eine Browser-Lösung wie Collabora. Denn lokal installierte Programme unterstützen diese Collaboration meist nicht.
Nachtisch
Wenn du dich von proprietären Systemen lösen möchtest, ist die Wahl des richtigen Dateiformats genauso wichtig wie die Wahl der Software. Das ideale Format für diesen Zweck ist das OpenDocument-Format (ODF). Plattformunabhängig: ein offener Standard, der auf Windows, macOS und Linux gleichermaßen funktioniert. Unabhängig: Im Gegensatz zu Microsoft-Formaten wird ODF nicht von einem Konzern, sondern von einer großen Gemeinschaft gepflegt. Verbreiteter Standard: Programme wie LibreOffice nutzen ODF als Standardformat. Zukunftssicher: Da der Code offen ist, bist du nicht darauf angewiesen, dass eine bestimmte Firma in zehn Jahren noch existiert, um deine alten Briefe oder Tabellen zu öffnen.
Guten Appetit! Du hast einen riesigen Schritt zu mehr digitaler Unabhängigkeit gemacht.
And once you #DIDit – Teile unseren Wechselpost und inspiriere andere dazu, ihre digitale Privatsphäre selbst in die Hand zu nehmen!
Topping
Während die vorgestellten Alternativen wie LibreOffice, SoftMaker oder OnlyOffice heute eine sehr hohe Kompatibilität zu Microsoft-Formaten (.docx, .xlsx, .pptx) aufweisen, ist das Speichern im OpenDocument-Format (.odt für Texte) der sicherste Weg, um „Format-Chaos" dauerhaft zu vermeiden!